Gemeinsame Erklärung der Kirchengemeinden

Am 2.12.1999 verabschiedete der Arbeitskreis Ökumene der evangelischen Friedens-Kirchengemeinde und der katholischen Gemeinden St. Agatha, St. Bernhard und St. Ida, sowie zahlreiche Gemeindeglieder eine gemeinsame Erklärung. 

Darin heißt es:

"Ermutigt durch die gemeinsame Erklärung von Augsburg am 31.10.1999 erklären wir:
wir danken Gott für die in den vergangenen Jahren gewachsene Freundschaft zwischen unseren Gemeinden und freuen uns, dass sie das Leben der Gemeinden nachhaltig bereichert hat. Sie äußert sich in gemeinsamen Aktivitäten auf verschiedenen Gebieten. 
Wir nehmen katholische/evangelische Christen an als gleichwertig und gerechtfertigt allein durch Christus unseren gemeinsamen Herrn. 
Wir stellen bisherige Abgrenzungen in den Hintergrund - bei uns selbst und im Gespräch mit anderen. 
Unterschiede zwischen den Konfessionen sehen wir als Möglichkeit der Bereicherung von Frömmigkeit an.
Wir wollen uns durch Besuche der Gottesdienste der anderen Konfessionen vertrauter mit den Bräuchen, Frömmigkeitsformen und Liturgien unserer Konfessionspartner machen. 
Wir verpflichten uns, nach Wegen weiterer Gemeinsamkeiten zu suchen, um das ökumenische Anliegen gemäß dem Auftrag Jesu voranzubringen und die Einheit der Kirchen in versöhnter Vielfalt anzustreben.
Wir verstehen die Erklärung als Grundlage für weitere Gespräche und Schritte in unseren Gemeinden."

Was ist in den vergangenen Jahren mit dieser Erklärung geschehen? Wie sind wir mit ihr umgegangen? Stehen die Unterzeichner nach wie vor zu ihren Aussagen?
Gibt es Fortschritte auf dem gemeinsamen Weg?
Unser Eindruck ist, dass in den vergangenen Jahren einiges auf den Weg gebracht wurde. Die Mitglieder des Arbeitskreises regen daher an, die Erklärung als Dokument der Entwicklung wie folgt zu ergänzen: Nach "...Wir wollen uns durch Besuche der Gottesdienste der anderen Konfessionen vertrauter mit den Bräuchen, Frömmigkeitsformen und Liturgien unserer Konfessionspartner machen" um den Satz "Wir tun das in dem Vertrauen, an keiner Stelle, wo wir Teilhabe am gottesdienstlichen Leben der je anderen Gemeinde erbitten, Abweisung zu erfahren."