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Archiv der Friedens-Kirchengemeinde

Geschichte Gremmendorfs:

Gremmendorf wird in der Geschichte 1723 der Ortsname "Gremme-Dorf" das erste Mal erwähnt. Vorher gab es Erwähnungen von "Delstrup" von 1185 und Haus Lütkenbecks von 1284. 1913 gab es in ganz Gremmendorf insgesamt 16 Wohnhäuser.

Mit dem Engagement von Heinrich Löwe kam 1924 elektrisches Licht nach Gremmendorf.   

Auch wenn im Herbst 1929 schon die Frauenhilfe e.V. in Gremmendorf gegründet wurde, gab es noch keine eigene Kirche, alle Taufen und Hochzeiten fanden in der Apostelkirche statt. Alle drei Wochen fand vor Ort ein Abendgottesdienst im damaligen Kaffeehaus Waldesruh, später Haus Heuckmann statt.

Erst mit Ende des 2. Weltkrieges kamen mit den Flüchtlingen immer mehr evangelische Christ_innen in das katholische Münster, sodass nach Ende des Krieges auch die Bautätigkeit in Gremmendorf deutlich anstieg. Einer dieser Flüchtlinge war Erich Greffin, der ehrenamtlich zahllose Gottesdienste in Gremmendorf gehalten hat. Wegen der am Albersloher Weg 1936 erbauten Luftnachrichtenkaserne und dem Flughafen Loddenheide wurde Gremmendorf zum Ende des Krieges stark bombardiert. Davon übrig sind u.a. die zahlreichen Bombenfunde, die auch heute noch den Kampfmittelräumdienst beschäftigen.

1952 wurde die Friedenskirche auch mit viel Einsatz der evangelischen Christen in Gremmendorf gebaut.

Quellen: "Gremmendorf im Wandel der Zeiten" 1993 von Hermann Josef Kövener, Birgit Mecke, Andreas Nicklas und Johann Schulte und "Die Entwicklung der evangelischen Gemeinde Gremmendorf" von Luise Gilhaus und Anna Deppe aufgeschrieben 1950, letzteres im Archiv der Friedenskirche: FK66