Termine

Gottesdienst

03.07.2022 11:00 - 12:00

(Pfr. Dittmann)

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Gottesdienst mit Abendmahl

10.07.2022 09:30 - 10:30

(Pfr. Dittmann)

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Gottesdienst mit Abendmahl

17.07.2022 11:00 - 12:00

(Pfr. N.N.)

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Gottesdienst

24.07.2022 09:30 - 10:30

(Pfr. Dittmann)

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Gottesdienst

31.07.2022 11:00 - 12:00

(Pfr. N.N.)

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Gottesdienst

07.08.2022 11:00 - 12:00

(Pfr. Dittmann)

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Gottesdienst mit Abendmahl

14.08.2022 09:30 - 10:30

(Pfr. Dittmann)

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Gottesdienst mit Abendmahl

21.08.2022 11:00 - 12:00

(Pfr. Dittmann)

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Gottesdienst

28.08.2022 09:30 - 10:30

(Pfr. Plate)

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04.09.2022 11:00 - 12:00

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So virtuos wie einfühlsam

Natsumi Sue spielte Felix Mendelsohn Bartholdy in der Ev. Friedenskirche

Man sieht das Spinnrad förmlich schwirren, wenn Natsumi Sue am Klavier das „Spinnerlied“ Op. 67 Nr. 4 von Felix Mendelsohn Bartholdy spielt. Die Töne wirbeln durch den Raum und das virtuose Spiel Natsumi Sues begeistert die zahlreich erschienenen Musikinteressierten in der Ev. Friedenskirche. Die in Osaka geborene und nun in Münster lebende und studierende Pianistin hat das kleine Stück spontan in ihr Konzertprogramm aufgenommen. Sie erzählt dazu, dass sie als junges Mädchen dieses Stück einmal bei einem Wettbewerb spielen musste. Jetzt, wo sie sich intensiver mit der Musik Felix Mendelsohn Bartholdys befasst hat, spielt sie das Stück aus den „Liedern ohne Worte“ mit anderer Motivation.

Die Zuhörerinnen und Zuhörer erlebten einen besonderen Klavierabend in der kleinen Kirche am Erlenbusch. Eröffnet wurde das Konzert mit Op. 19 Nr. 4 aus dem ersten Heft der „Lieder ohne Worte“. Natsumi Sue erläutert dazu, dass das aus acht Heften bestehende Klavierwerk ein Lebensprojekt Mendelsohn Bartholdys war. Die ersten der insgesamt 48 Stücke schrieb der gerade Mal 20jährige Komponist, die 12 letzten Stücke erschienen posthum, nachdem Mendelsohn Bartholdy mit nur 38 Jahren gestorben war. Manche bekannten Titel wie das „Spinnerlied“ stammen nicht vom Komponisten. Das„Venetianische Gondellied“ Op. 30 Nr. 6, mit dem Natsumi Sue zu einer musikalischen Venedigreise einlud, hat Mendelsohn Bartholdy selbst so bezeichnet. Formal sind die Musikstücke tatsächlich kleine Lieder. Natsumi Sue zeigte an ihnen nicht nur ihre kunstfertige Seite, sondern überzeugte auch mit ihrer einfühlsamen Interpretation dieser poetischen Miniaturen.

Die junge Pianistin erzählt, dass sie die Werke Felix Mendelsohn Bartholdys für sich neu entdeckt hat, seit sie im Rahmen eines NRW-Landesprogramms Schülerinnen und Schülern der Steverschule Musik jüdischer Komponisten nahebrachte. Mit ihrem Konzertprogramm will sie mehr Menschen für Mendelsohn Bartholdys Musik begeistern. Neben einigen der „Lieder ohne Worte“ spielte Natsumi Sue die ersten beiden Sätze aus der Klaviersonate Fantasie Op. 28. Zweifelloser Höhepunkt des Konzerts waren aber die „Variations Sérieuses“ Op. 54, die zu den kompositorischen Meisterwerken Mendelsohn Bartholdys gehören. Für den lang anhaltenden Applaus bedankte sich Natsumi Sue mit Chopins Nocturne Nr. 20 als Zugabe.